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EA | Arnd WEIDER in Berlin


Timelines are the main theme of Arnd Weider. Until now, the artist had focused on the relics of different socio-political systems, now he takes a look inside, into the personal world. In the work EA, the photographer deals with the possibility of making visible memories of a personal past through the means of photography. It is an attempt to approach a feeling that connects him with the memories of the places shown.

 

Arnd Weider: Eis Henning, Berlin 2015

Arnd Weider: Eis Henning, Berlin 2015

Arnd Weider

EA

20. Januar bis 26. März 2017

Galerie im Tempelhof Museum

Berlin

www.hausamkleistpark.de

 

 

 

PR Info _ Zeitspuren sind das große Thema von Arnd Weider. Bisher hatte der Künstler dabei die Relikte unterschiedlicher gesellschaftspolitischer Systeme im Focus, nun wirft er einen Blick nach innen, auf die persönliche Welt. In der ausgestellten Arbeit EA beschäftigt sich der Fotograf Arnd Weider mit der Möglichkeit, Erinnerungen an eine persönliche Vergangenheit mit den Mitteln der Fotografie sichtbar zu machen. Es ist für ihn der Versuch, einem Gefühl nahezukommen, dass ihn mit den Erinnerungen an die gezeigten Orte verbindet.

„Wenn ich durch Berlin fahre, verschwimmen die Zeiten. Ich sehe die Kohlenberge, auf denen wir als Kinder gespielt haben, die Straßen, in denen Militärfahrzeuge mit Soldaten hinter Maschinengewehren vorbeifuhren, die verloren gegangenen Freiräume: verlassene Fabriken und verwunschene Brachen, Hinterhöfe, Straßen die im Nirgendwo endeten, Orte des Nachtlebens mittendrin und doch am Rande. Mystische Orte, an denen die Spuren von einer anderen Welt erzählen, verschwunden in der Zeit.“

Arnd Weider arbeitete mit einer umgebauten Bildröhrenkamera. Diese Kameratechnik bedingt eine Verschiebung der Perspektive, wie sie sich analog auch bei der Rekonstruktion von Vergangenheit in der Erinnerung ergibt. Die Fehler im Material des verwendeten Sofortbildfilms verweisen für den Künstler auf die Unmöglichkeit einer objektiven Darstellung von Vergangenheit.

Info + illus. courtesy Galerie im Tempelhof Museum